Stand: 23. August 2026
Diese Erklärung beschreibt, welche Daten adaptiq verarbeitet, wo sie liegen und was du dagegen tun kannst. Sie ist so geschrieben, dass man sie ohne juristische Vorkenntnisse lesen kann.
Verantwortlich im Sinne der DSGVO ist der im Impressum genannte Anbieter. Dort stehen auch die Kontaktdaten für alle Anliegen aus dieser Erklärung.
Der größere Teil deiner Daten verlässt das Gerät nie. adaptiq ist so gebaut, dass es ohne Verbindung weiterläuft; der Server ist eine Sicherung und ein Weg auf ein zweites Gerät, keine Voraussetzung.
Ausschließlich lokal gespeichert werden:
| Daten | Wozu |
|---|---|
| App-Einstellungen (Sprache, Design, Schalter) | Bedienung |
| Zwischenstand des Setups | damit ein Abbruch nichts kostet |
| Zwischengespeicherte Mahlzeitenvorlagen und zuletzt genutzte Lebensmittel | schnellere Eingabe |
| Verschiebungen einzelner Trainingstage im Kalender | Planung |
| Der Merker, dass ein Hinweis schon gezeigt wurde | um nicht doppelt zu fragen |
Trainingsplan, Trainingsprotokoll und Setup-Antworten liegen ebenfalls lokal — und zusätzlich auf dem Server, sobald du ein Konto hast (siehe 3).
Löschst du die App, sind die lokalen Daten weg. Das ist auch der Grund, warum die App ein Konto anbietet: ohne Konto gibt es keine Kopie.
adaptiq nutzt Supabase als Datenbank und für die Anmeldung. Das Projekt liegt in der Region eu-west-3 (Paris, Frankreich). Die Daten bleiben damit in der EU; ein Drittlandtransfer findet für diesen Teil nicht statt.
Übertragen und gespeichert werden:
| Was | Inhalt |
|---|---|
| Konto | E-Mail-Adresse und ein Passwort-Hash. Das Passwort selbst wird nie gespeichert. |
| Setup-Antworten | Name, Alter, Geschlecht, Größe, Aktivitätsniveau, Cardio-Umfang, Trainingsjahre |
| Trainingsplan | der erzeugte Plan mit den Antworten, aus denen er entstand |
| Trainingsprotokoll | Datum, Dauer, Übungen, Sätze, Gewichte, Wiederholungen, RIR |
| Körperdaten | Gewichtsverlauf, Körperfettschätzungen |
| Ernährung | Mahlzeiteneinträge, eigene Lebensmittel, Vorlagen, Kalorien- und Makroziele, Ernährungsphasen |
| Wöchentliche Check-ins | Einschätzungen zu Verlauf und Befinden |
| Nutzungsereignisse | z. B. „Training gestartet", „Training abgeschlossen", mit Zeitpunkt und strukturierten Begleitwerten. Keine Freitexte, keine E-Mail-Adresse. |
Rechtsgrundlage: Erfüllung des Nutzungsvertrags, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Daten kann die App das nicht leisten, wofür man sie installiert.
Auftragsverarbeitung: Supabase verarbeitet die Daten in unserem Auftrag.
Wenn beim Training keine Verbindung besteht, bleibt ein Ereignis auf dem Gerät liegen und wird später hochgeladen. Deshalb speichern wir zwei Zeitpunkte: wann etwas passiert ist, und wann es angekommen ist. Ohne diese Trennung würde ein Training, das im Funkloch stattfand, so aussehen, als hätte es Stunden später stattgefunden.
Wenn du eine Nährwerttabelle fotografierst, wird dieses eine Foto an Anthropic PBC (USA) übertragen und dort von einem Sprachmodell gelesen. Das ist der einzige Fall, in dem Daten die EU verlassen.
Was Anthropic mit dem Bild macht — nach deren veröffentlichten Angaben für die kommerzielle API:
Rechtsgrundlage: Einwilligung durch die bewusste Auslösung des Scans, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Nutzt du die Funktion nicht, wird nichts übertragen.
Drittlandtransfer: Die Übermittlung in die USA erfolgt auf Grundlage der Standardvertragsklauseln, die Anthropic in seinen Vertragsbedingungen anbietet.
Stürzt die App ab oder tritt ein unbehandelter Fehler auf, wird ein Bericht an Sentry übermittelt. Das Projekt liegt in Sentrys EU-Region (Frankfurt, ingest.de.sentry.io); die Daten bleiben in der EU, ein Drittlandtransfer findet nicht statt.
Übertragen werden:
| Was | Wozu |
|---|---|
| Fehlermeldung und Stack-Trace | um die Stelle im Programm zu finden |
| Bildschirm, auf dem es passierte | um den Fehler nachzustellen |
| App-Version, Gerätetyp, Betriebssystemversion | um ihn einem Build und einem Gerät zuzuordnen |
| Eine pseudonyme Kennung deines Kontos | um zu sehen, ob ein Fehler eine Person mehrfach trifft oder viele je einmal |
Die Kennung ist die Konto-Kennung, nicht dein Name und nicht deine E-Mail-Adresse. Sie erlaubt es, Berichte derselben Person zusammenzuführen — mehr nicht. Beim Abmelden wird sie gelöst.
Ausdrücklich nicht übertragen, weil die entsprechenden Einstellungen abgeschaltet sind: Name, E-Mail-Adresse, Gerätename, Bildschirmfotos, die Bildschirmstruktur, Netzwerkadressen (die IP wird durch 0.0.0.0 ersetzt) und der Inhalt deiner Eingaben — also keine Gewichte, keine Mahlzeiten, keine Fotos. Fehlermeldungen der Datenbank werden vor dem Versand bereinigt, weil sie in Einzelfällen Werte aus der betroffenen Zeile zitieren.
Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — eine App, deren Abstürze niemand sieht, bleibt kaputt. Das Interesse an Fehlerbehebung überwiegt hier, weil die Berichte technische Daten und eine pseudonyme Kennung enthalten und sonst nichts.
Auftragsverarbeitung: Sentry verarbeitet die Daten in unserem Auftrag.
Schreibst du uns über Einstellungen → Rückmeldung senden oder über den gelegentlichen Hinweis nach einem Training, wird das bei Supabase gespeichert — dieselbe Datenbank in der EU wie alles Übrige, kein neuer Empfänger.
Gespeichert werden: die Art der Meldung (Fehler, Vorschlag, Sonstiges), dein Text, sowie App-Version, Gerätetyp, Betriebssystemversion, der Bildschirm, von dem aus du geschrieben hast, und deine Konto-Kennung. Diese Angaben werden dir im Formular angezeigt, bevor du absendest — du sollst wissen, was mitgeht.
Optional ein Screenshot. Wenn du einen aus deiner Mediathek anhängst, wird er in einem privaten Speicherbereich abgelegt, der nur dir und uns zugänglich ist; er ist nicht öffentlich abrufbar und nicht über eine erratbare Adresse erreichbar. Bedenke dabei: ein Screenshot zeigt manchmal mehr als beabsichtigt — eine andere App im Hintergrund, eine Benachrichtigung, ein privates Foto. Die App weist vor der Auswahl darauf hin; ansehen musst du das Bild selbst. Ohne Screenshot funktioniert das Formular genauso.
Wie lange das Bild bleibt: Es gibt keine automatische Löschfrist. Wir löschen ein angehängtes Bild von Hand, sobald das Anliegen erledigt ist; spätestens verschwindet es mit dem Konto. Wenn du es früher weghaben willst, schreib uns — das ist schneller, als es klingt.
Der Text deiner Rückmeldung wird nicht in die Nutzungsereignisse übernommen. Dort steht nur, dass eine Rückmeldung abgeschickt wurde, welcher Art sie war und ob ein Bild dabei war.
Hast du beim Schreiben keine Verbindung, bleibt die Meldung auf dem Gerät und wird später übertragen. Deshalb speichern wir auch hier zwei Zeitpunkte: wann sie geschrieben wurde und wann sie ankam.
Rechtsgrundlage: Einwilligung durch das bewusste Absenden, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
| Daten | Dauer |
|---|---|
| Lokale Daten auf dem Gerät | bis du sie löschst, dich abmeldest oder die App entfernst |
| Konto- und Serverdaten | bis du das Konto löschst |
| Foto beim Nährwert-Scan | bei Anthropic bis zu 30 Tage (siehe 4); bei uns wird das Bild nicht gespeichert |
| Absturzberichte bei Sentry | 30 Tage, danach automatisch gelöscht |
| Rückmeldungen und angehängte Screenshots | bis zur Löschung des Kontos; ein angehängtes Bild löschen wir von Hand, sobald das Anliegen erledigt ist |
| Einwilligung zur Forschung | so lange das Konto besteht, samt Verlauf der Entscheidungen |
Beim Abmelden wird das Gerät geleert; die Serverdaten bleiben und sind nach dem nächsten Anmelden wieder da.
Dir stehen zu: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren.
Am schnellsten geht es direkt in der App:
Für Auskunft und Datenübertragbarkeit schreib an die im Impressum genannte Adresse. Eine Selbstbedienungs-Funktion zum Datenexport gibt es noch nicht; die Anfrage wird von Hand beantwortet, innerhalb eines Monats.
Einstellungen → Konto → Konto löschen. Es wird zweimal gefragt, und beim zweiten Mal muss das Wort „LÖSCHEN" eingetippt werden — versehentlich passiert das nicht.
Was dabei geschieht: Dein Konto wird auf dem Server gelöscht, und mit ihm alles, was daran hängt — Trainingsplan, Trainingsprotokoll, Gewichte, Körperfettwerte, Mahlzeiten, eigene Lebensmittel, Vorlagen, Kalorienziele, Ernährungsphasen, Check-ins, Nutzungsereignisse, deine Rückmeldungen und die Einwilligung zur Forschung. Das geschieht in einem Zug; es bleiben keine Reste in einzelnen Tabellen zurück. Anschließend wird auch das Gerät geleert.
Die Löschung ist nicht umkehrbar. Es gibt keine Sicherung, aus der wir sie zurückholen könnten.
adaptiq entsteht neben einer Bachelorarbeit. Beim Einrichten wirst du einmal gefragt, ob deine Nutzungsdaten in diese Auswertung einfließen dürfen.
Rechtsgrundlage: Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
adaptiq richtet sich an Erwachsene. Krafttraining und Kalorienziele für Kinder gehören in fachliche Betreuung, nicht in eine App.
Ändert sich etwas an der Verarbeitung, wird diese Erklärung aktualisiert und das Datum oben angepasst. Für die Forschungs-Einwilligung gilt zusätzlich: ändert sich deren Text inhaltlich, wird erneut gefragt — eine alte Zustimmung deckt keine neue Fassung.